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Einladung zur Informationsveranstaltung am 23.11.2017 im Weingut Vollmayer

Der Fortschritt macht keinen Halt. Auch Bereiche, die wir längst für digitalisiert hielten, werden von der neuesten technischen Entwicklung erfasst. Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bieten diese Entwicklungen im Bereich der Finanzbuchhaltung? Wie muss Buchhaltung heute sein? Welche Änderungen birgt die GoBD eigentlich? Und wieso ist das eine Gefahr bei der nächsten Betriebsprüfung?

 

Wir möchten Sie informieren über die Digitalisierung der Buchführung und über die GoBD. Hierzu laden wir Sie herzlich ein:

 

Donnerstag, 23. November 2017, Beginn 17.45 Uhr

Weingut Vollmayer, Elisabethenberg 1, 78247 Hilzingen

 

Den Auftakt macht Dr. Hansjörg Reichert. Er wird zum Thema Buchhaltung total digital referieren und die enormen Potenziale dieses Prozesses aufdecken. Erfahren Sie, welche ganz persönlichen Vorteile und Möglichkeiten sich aus dieser Entwicklung für Sie und Ihre Firma eröffnen.   

 

Im zweiten Abschnitt unserer Informationsveranstaltung macht Herr Christian Lieb auf die Gefahren der neuen GoBD für Ihr Unternehmen aufmerksam. Er berichtet, worauf die Betriebsprüfer in Zukunft ihr Augenmerk legen.

 

Natürlich lassen wir Sie nicht im Regen stehen, denn wo Gefahren lauern, da gibt es auch rettende Ufer. Wie Sie an eben jenes gelangen, das erläutert Lisa-Sabrina Lais mit ihren Ausführungen zur Verfahrensdokumentation und internen Kontrollsystemen.

 Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Anschließend an die Vorträge laden wir Sie gerne zu einem Apero mit Weinverkostung und Dünnespezialitäten ein.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 21.11.2017 per E-Mail an v.kern@reichert-reichert.de oder per Telefon 07731 9587-0

 

DSGVO und die Forderung nach „privacy by default“

Mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wird spätestens am 25. Mai 2018 die in Artikel 25 Absatz 2 DSGVO normierte Anforderung der „datenschutzfreundlichen Voreinstellungen“ für alle Verarbeitungen personenbezogener Daten umgesetzt sein müssen.
Und auch wenn die Grundidee nach aus Sicht des Datenschutzes benutzerfreundliche Voreinstellungen dem aus dem BDSG bereits bekannten „Erforderlichkeitsprinzip“ nicht unähnlich ist, wird über die Anforderung nochmals auch die Zielrichtung des Datenschutzes besonders deutlich. Anders als etwa aus Sicht der Datensicherheit sind personenbezogene Daten aus Sicht des Datenschutzes in einer Kommunikation zwischen A(lice) und B(ob) nicht durch einen unbestimmten „Man-in-the-Middle“ (Mallory) in Gefahr – der wahrscheinlichste Angreifer ist vielmehr B(ob) selber!
Die Prinzipien des Datenschutzrechtes schützen damit einen (vermeintlich) schwachen Betroffenen vor einem (vermeintlich) starken Datenverarbeiter. „Dritte“ rücken aus dem Fokus.
Soweit richtet sich die Forderung nach „privacy by default“ also keinesfalls (nur) an die Hersteller von IT-System. Gemeint ist vielmehr eine Verpflichtung jedes Datenverarbeiters, seine Dienst und Systeme so zu gestalten, dass im Sinne der Verordnung grundsätzlich nur personenbezogene Daten, deren Verarbeitung für den jeweiligen bestimmten Verarbeitungszweck erforderlich sind, verarbeitet werden.
Dass es dem Verordnungsgeber dabei mit der Verpflichtung des Verantwortlichen durchaus ernst war, zeigt ein Blick auf Artikel 83 Absatz 4 DSGVO, der bei Verstößen gegen die Forderung nach Datenschutz durch benutzerfreundliche Voreinstellungen Geldbußen von bis zu 10 000 000 EUR oder 2% des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes vorsieht.
Und wie kann die „abstrakte Forderung“ der DSGVO nach „privacy by default“ in der Praxis umgesetzt werden? Erwägungsgrund 78 führt hierzu durchaus umsetzungsorientiert unter anderem technische und organisatorische Maßnahmen zur Datenminimierung, eine schnellstmögliche Pseudonymisierung, Transparenz in Bezug auf die Funktionen und die Verarbeitung personenbezogener Daten oder die Möglichkeiten der Überwachung der Verarbeitung durch den Betroffenen an.
Das bei der weiteren Konkretisierung die in Aussicht stehenden Handreichungen und Stellungnahmen der Aufsichtsbehörden zukünftig eine wertvolle Hilfe sein können steht außer Frage – mit Blick auf die zu erwartenden Engineeringzeiten der gegebenenfalls notwendigen Systemgestaltungen dürfte es „auf den letzten Metern“ vor dem 25. Mai 2018 hierbei zeitlich jedoch eng werden.
Wie im Kontext vieler Anforderungen der DSGVO rücken damit auch bei der Gestaltung von Lösungen zum Datenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen proaktive Datenschutz-Managementsysteme mit strukturierten und dokumentierten Lösungsräumen weiter in den Fokus. „One-size-fits-all“-Lösungen wird es unter der DSGVO nur noch wenige geben – die Forderung nach betroffenenspezifischen (u.a. also zielgruppenspezifischem) „default“ ist dafür nur ein Beispiel.

 

Autor: Dipl.-Kfm. Matthias Herkert, Leiter Consulting

 

Achtung: Die neue GoBD – Falle bei der Betriebsprüfung

Nach den Verschärfungen bei der Kassenführung hat sich die Finanzverwaltung wieder etwas Neues einfallen lassen, die sog. GoBD. Vereinfacht gesagt ist das die Fortschreibung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung auf das digitale Zeitalter.

Betroffen sind alle bilanzierenden Unternehmen, auch wenn sie noch alles von Hand machen würden. Verlangt wird nunmehr eine Verfahrensdokumentation. Dies bedeutet, jeder einzelne buchhaltungsrelevante Verwaltungsprozess muss schriftlich dokumentiert sein. Nehmen Sie als Beispiel den Rechnungseingang. Haben Sie schriftlich dokumentiert, wie Online-Rechnungen Ihrer Lieferanten in die Buchhaltung kommen? Haben Sie schriftlich Ihren Work-Flow (z.B. Rechnungsfreigabe) definiert und festgehalten, wie Ihre Belege in die eigene Buchhaltung und ggf. zum Steuerberater kommen? Stimmt dieser Prozess mit dem Ihres Steuerberaters überein? Jede Lücke in der Dokumentation eröffnet künftig dem Betriebsprüfer die Möglichkeit willkürlicher Zuschätzungen. Wappmen Sie sich dagegen. Lassen Sie sich beraten.

Kontaktieren Sie uns unter kanzlei@reichert-reichert.de

 

Wir können digital

Möchten Sie mehr individuellen Nutzen aus Ihrer Buchhaltung ziehen?
Wir helfen Ihnen ihre Verwaltungsprozesse zu straffen, die Möglichkeiten der Digitalisierung konsequent für Ihre Verwaltung zu nutzen und ihre Abläufe durch ERP- und CRM-Systeme zu optimieren.
Auch Fragen zum Datenschutz oder IT-Recht beantworten wir ihnen gerne.

Buchhaltung ist bei reichert & reichert digital. Dies beginnt beim Datenimport, der vollständig digital erfolgen kann. Ihre Bankdaten rufen wir online ab, ihre Kundenrechnungen können Sie uns aus der Rechnungsausgangsliste digital übermitteln, Ihre Eingangsrechnungen übermitteln Sie uns als Scan und auch Kassendaten, Lohndaten usw. werden uns elektronisch überspielt. Dabei helfen wir Ihnen natürlich gerne.

Dies ermöglicht uns zeitnah zu buchen und Ihnen auch jede gewünschte Auswertung aus der Buchhaltung zeitnah online zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft Offene-Posten-Listen für Ihr Mahnwesen, das wir natürlich auch gerne für Sie übernehmen können. Es betrifft aber auch die Möglichkeit, Buchhaltungsdaten automatisiert in Ihr Controllingsystem einzulesen. So können wir Sie bei der Steuerung und Erfolgskontrolle Ihres Unternehmen jederzeit unterstützen.
Oft macht es Sinn, bei der Optimierung des Buchhaltungsprozesses auch bei Ihnen Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und zu verschlanken. Evtl. auch manches auszulagern, was wir schneller und kostengünstiger für sie erledigen können ohne dass Sie die Herrschaft über Ihre Daten verlieren. 

Denken Sie auch an den Schutz Ihrer Daten, nutzen Sie dazu unser Beratungsangebot.

Gerne begleiten wir natürlich auch Ihre IT-Projekte und Ihre Projekte im Online-Handel. Wir können Sie bei der unternehmerischen Umsetzung wie auch in bei der rechtlichen Ausgestaltung beraten.

Rufen Sie uns an unter +49 7731 9587-0 oder schreiben uns eine E-Mail an
kanzlei@reichert-reichert.de

 

| Unternehmensberatung

Datability und Datenschutz

„Big Data und Datenschutz sind kein Widerspruch. Sie sind zwei Seiten einer Medaille und gehören unauflöslich zusammen“. Professor Dieter Kempf, Präsident des BITKOM e.V. betonte im Rahmen der CeBIT ausdrücklich die Bedeutung des Datenschutzes als wichtigste Voraussetzung für den Einsatz von Big Data-Technologien. 

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