| Steuer- und Rechtsberatung, Kanzlei

Wir können digital

Möchten Sie mehr individuellen Nutzen aus Ihrer Buchhaltung ziehen?
Wir helfen Ihnen ihre Verwaltungsprozesse zu straffen, die Möglichkeiten der Digitalisierung konsequent für Ihre Verwaltung zu nutzen und ihre Abläufe durch ERP- und CRM-Systeme zu optimieren.
Auch Fragen zum Datenschutz oder IT-Recht beantworten wir ihnen gerne.

Buchhaltung ist bei reichert & reichert digital. Dies beginnt beim Datenimport, der vollständig digital erfolgen kann. Ihre Bankdaten rufen wir online ab, ihre Kundenrechnungen können Sie uns aus der Rechnungsausgangsliste digital übermitteln, Ihre Eingangsrechnungen übermitteln Sie uns als Scan und auch Kassendaten, Lohndaten usw. werden uns elektronisch überspielt. Dabei helfen wir Ihnen natürlich gerne.

Dies ermöglicht uns zeitnah zu buchen und Ihnen auch jede gewünschte Auswertung aus der Buchhaltung zeitnah online zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft Offene-Posten-Listen für Ihr Mahnwesen, das wir natürlich auch gerne für Sie übernehmen können. Es betrifft aber auch die Möglichkeit, Buchhaltungsdaten automatisiert in Ihr Controllingsystem einzulesen. So können wir Sie bei der Steuerung und Erfolgskontrolle Ihres Unternehmen jederzeit unterstützen.
Oft macht es Sinn, bei der Optimierung des Buchhaltungsprozesses auch bei Ihnen Verwaltungsabläufe zu vereinfachen und zu verschlanken. Evtl. auch manches auszulagern, was wir schneller und kostengünstiger für sie erledigen können ohne dass Sie die Herrschaft über Ihre Daten verlieren. 

Denken Sie auch an den Schutz Ihrer Daten, nutzen Sie dazu unser Beratungsangebot.

Gerne begleiten wir natürlich auch Ihre IT-Projekte und Ihre Projekte im Online-Handel. Wir können Sie bei der unternehmerischen Umsetzung wie auch in bei der rechtlichen Ausgestaltung beraten.

Rufen Sie uns an unter +49 7731 9587-0 oder schreiben uns eine E-Mail an
kanzlei@reichert-reichert.de

 

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Änderung im Schweizer Mehrwertsteuergesetz ab dem 01. Januar 2018

Per 1. Januar 2018  tritt die Teilrevision des Schweizer Mehrwertsteuergesetzes (MWSTG) in Kraft. Zwei wesentliche Punkte sind dabei die Anpassung der MWST-Sätze und die Erweiterung der subjektiven Steuerpflicht für ausländische Unternehmen (Art. 10 Abs. 2 MWSTG).

 

Neue Steuersätze

Normalsatz:                                                   7,70 % ( bisher 8,0%)

Sondersatz Beherbergungsleistung:                  3,70 % ( bisher 3,8%)

Reduzierter Satz:                                           2,50 % ( bisher 2,5%)

 

Maßgebend für den anzuwendenden Steuersatz ist ausschließlich der Zeitpunkt bzw. der Zeitraum der Leistungserbringung (und nicht das Datum der Rechnungsstellung oder der Zahlung). Eine Leistung, welche im Jahre 2018 erbracht wird, muss demnach mit dem neuen Steuersatz fakturiert werden. Dies gilt auch dann, wenn die Rechnung (im Sinne einer Vorauszahlung) bereits im Jahre 2017 gestellt wird. Deshalb sind sowohl die alten als auch die neuen Steuersätze ab dem 4. Quartal 2017 auf den Abrechnungsformularen aufgeführt.

 

In einer Rechnung können gleichzeitig sowohl Leistungen zum alten als auch Leistungen zum neuen Steuersatz aufgeführt werden. In jedem Fall müssen jedoch das Datum und der Zeitraum der Leistungserbringung je Steuersatz klar ersichtlich sein. Ist dies nicht der Fall, ist die Gesamtleistung zum bisherigen höheren Satz steuerbar.

 

Erweiterte Mehrwertsteuerpflicht ab dem 01.01.2018

Nach geltendem Recht (bis zum 31.12.2017) fließen nur die Umsätze in die Bemessungsgrundlage – CHF 100.000.00 – ein, welche in der Schweiz erzielt werden.  Mit der Neuregelung ändert sich die Bemessungsgrundlage der CHF 100.000,00 dahingehend, dass nicht mehr nur die in der Schweiz ausgeführten Umsätze, sondern die Weltumsätze     (und damit auch die deutschen Umsätze) eines Unternehmens berücksichtigt werden.

Die Registrierungspflicht kann demzufolge bereits ab dem ersten Franken Umsatz in der Schweiz gegeben sein.

Nur noch bei sehr wenigen Kleinstunternehmen wird demzufolge eine Registrierungspflicht entfallen, bei der großen Masse von Unternehmen jedoch die Registrierung in der Schweiz zur Pflicht werden, da der weltweite Umsatz die Grenzen CHF 100.000,00 überschreitet. Mit der Registrierung müssen Sie einen Fiskalvertreter benennen und Ihre Rechnungen mit Schweizer MWSt fakturieren. Die Schweizer Vorsteuer kann geltend gemacht werden.

Von der Mehrwertsteuer ausgenommene Leistungen (Medizin, Erziehung, Bildung, Kultur, Versicherungen, Finanzen etc.) sind für die Ermittlung der Steuerpflicht nicht zu berücksichtigen.

Aufgrund dieser Neuerung raten wir Ihnen, Ihre Leistungsbeziehungen in die Schweiz zu prüfen, um rechtzeitig die notwendigen Schritte einleiten zu können.

Der Lieferbegriff geht in der Schweiz weiter als in anderen Ländern. Leistungen, die im Ausland als Dienstleistungen gelten, können in der Schweiz als Lieferung eingestuft werden und so zu einer MWST-Pflicht führen. Dies trifft vorwiegend im Baugewerbe zu. (Das Streichen einer Hauswand, das Decken eines Daches, die Vermietung von EDV oder eines Fahrzeugs, die Installation von Software oder der Verkauf von elektrischem Strom wird in der Schweiz beispielsweise als Lieferung taxiert.)

Neben der allgemein gebräuchlichen Definition des Begriffs versteht das MWSTG folgendes (nicht abschließend):

- Arbeiten an Gebäuden, Straßen, Brücken, Grundstücken, Kanalisation etc. (z.B.

  Schneeräumen, Abbrucharbeiten);

- Lieferung eines Gebäudes, das der Generalunternehmer für Rechnung eines Dritten

  errichten ließ;

- Bepflanzung und Bewirtschaftung des Bodens (Pflügen, Eggen, Rebbau, Gartenbau),

  Gewinnung von Gegenständen (z.B. Kiesabbau, Holzschlag- und Erntearbeiten);

- Änderungs-, Reparatur-, Reinigungsarbeiten (z.B. bei Kleidern, Uhren, Maschinen,        

  Gebäuden);

- Einstell- und Inbetriebsetzungsarbeiten, Funktionskontrolle (z.B. Maschine), Service-,

  Unterhalts- und Kontrollarbeiten (auch im Rahmen von Abonnementsverträgen);

- Vermietung/Verleasen eines Fahrzeugs, eines Fernsehgeräts, von EDV-Material etc.;

- Software-Installationen bei Kunden vor Ort;

- Verkauf von Lebensmitteln und Getränken, Medikamenten, Büchern, Zeitungen;

- Lieferung von Gas, Wasser, Elektrizität, Brennstoffen, Wärme, Dampf;

- Tierpflege durch einen Tierarzt oder in einem Hundesalon.

 

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Anlage.

 

Erweiterung der Mehrwertsteuerpflicht ab dem 01.01.2019

Eine weitere Neuerung wird ab dem 01. Januar 2019 in Kraft treten, nämlich die Mehrwertsteuerpflicht für Einfuhren von Kleinsendungen für mindestens CHF 100.000,00 pro Jahr vom Ausland in die Schweiz. Kleinsendungen sind jene, deren Einfuhrsteuer nicht mehr als CHF 5,00 beträgt.

 

Gerne stehen wir Ihnen bei diesem steuerlichen Anliegen mit Rat und Tat zur Seite.

 

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Einladung zur Informationsveranstaltung am 23.11.2017 im Weingut Vollmayer

Der Fortschritt macht keinen Halt. Auch Bereiche, die wir längst für digitalisiert hielten, werden von der neuesten technischen Entwicklung erfasst. Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bieten diese Entwicklungen im Bereich der Finanzbuchhaltung? Wie muss Buchhaltung heute sein? Welche Änderungen birgt die GoBD eigentlich? Und wieso ist das eine Gefahr bei der nächsten Betriebsprüfung?

 

Wir möchten Sie informieren über die Digitalisierung der Buchführung und über die GoBD. Hierzu laden wir Sie herzlich ein:

 

Donnerstag, 23. November 2017, Beginn 17.45 Uhr

Weingut Vollmayer, Elisabethenberg 1, 78247 Hilzingen

 

Den Auftakt macht Dr. Hansjörg Reichert. Er wird zum Thema Buchhaltung total digital referieren und die enormen Potenziale dieses Prozesses aufdecken. Erfahren Sie, welche ganz persönlichen Vorteile und Möglichkeiten sich aus dieser Entwicklung für Sie und Ihre Firma eröffnen.   

 

Im zweiten Abschnitt unserer Informationsveranstaltung macht Herr Christian Lieb auf die Gefahren der neuen GoBD für Ihr Unternehmen aufmerksam. Er berichtet, worauf die Betriebsprüfer in Zukunft ihr Augenmerk legen.

 

Natürlich lassen wir Sie nicht im Regen stehen, denn wo Gefahren lauern, da gibt es auch rettende Ufer. Wie Sie an eben jenes gelangen, das erläutert Lisa-Sabrina Lais mit ihren Ausführungen zur Verfahrensdokumentation und internen Kontrollsystemen.

 Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Anschließend an die Vorträge laden wir Sie gerne zu einem Apero mit Weinverkostung und Dünnespezialitäten ein.

 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 21.11.2017 per E-Mail an v.kern@reichert-reichert.de oder per Telefon 07731 9587-0

 

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Neuer Aufsatz von Rechtsanwalt Perwein

In GmbHRundschau (Heft 8/2017, 15.4.2017) ist ein neuer Aufsatz von Rechtsanwalt Sigmund Perwein erschienen. Unter dem Titel „BFH klärt Zweifelsfragen bei der schuldbefreienden Übernahme von Pensionsverpflichtungen“ beschäftigt sich Herr Perwein mit zwei aktuellen Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) und deren Bedeutung für die Praxis.

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Neue Regelung des § 309 Nr. 13 BGB

Neue unzulässige Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Seit dem 01.10.2016 hat der in § 309 BGB aufgeführte Katalog von Klauseln, die in Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden: AGB) generell unzulässig sind, eine Erweiterung erfahren. Nach der alten Fassung waren Klauseln unwirksam, die für eine Anzeige oder Erklärung des Verbrauchers eine strengere Form als die Schriftform (vgl. § 126 BGB) vorsahen. Nunmehr darf keine strengere Form als die Textform (vgl. § 126 b BGB) vereinbart werden. 

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