Februar 2019 von Rechtsanwalt Sigmund Perwein

Handlungsbedarf für britische Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland?

Das britische Unterhaus hat am 15.1.19 den mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrag abgelehnt, der eine Übergangsphase bis 31.12.20 vorsah, in der sich am Status britischer Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland zunächst nichts geändert hätte. Nunmehr kann es am 29.3.19 zu einem Austritt Großbritanniens ohne Übergangsphase kommen. Über Nacht würde sich dann die Lage britischer Limiteds mit Verwaltungssitz in Deutschland ändern, weil Großbritannien aus Sicht der EU zum Drittstaat wird. Die zivilrechtlichen und steuerlichen Folgen und der daraus eventuell folgende Handlungsbedarf werden vorgestellt.
 
erschienen in: Praxis Internationale Steuerberatung (PIStB) Nr. 02-2019, S. 39-44